Referat zum Thema Monetarismus - Ist alles Wichtige enthalten?

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    • Referat zum Thema Monetarismus - Ist alles Wichtige enthalten?

      Ich habe für das Studium ein Referat zum Thema "Friedman Monetarismus" vorzubereiten. Vortragsdauer: 45 Minuten.

      Das Publikum hat (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht) dieses Thema nie behandelt. Deshalb muss das Referat alle wichtigen Aspekte (von Anfang bis Ende) beinhalten.

      Nach nun 10 Seiten in Word ist das Referat soweit fertig, ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob alle relevanten Punkte enthalten sind.

      Ich nenne euch einfach mal meine Gliederung und einige Stichpunkte dazu:

      Gliederung:

      1. Milton Friedman
      2. Theorie des Monetarismus
      3. Ursachen konjunktureller Schwankungen

      4. Ansatzpunkte/Instrumente der angebotsorientierten Konjunkturpolitik
      a. Saysches Theorem
      b. Stärkung des privaten Sektors
      c. die klassische Beschäftigungstheorie
      d. die Phillipskurve???

      5. Realität
      a. USA
      b. Großbritannien
      c. Agenda 2010

      6. Kritik
      7. Zusammenfassung
      8. Quellen


      1.
      - beinhaltet kurz den Werdegang Friedmans und seine Ansichten

      2.
      - Ziel = die Anbieterseite bzw. die allgemeine Investitionsbereitschaft des privaten Sektors zu stärken --> durch Förderung entsteht mehr Wachstum und damit einhergehend mehr Arbeitsplätze
      - Unterschied zu dem Keynesianismus liegt in der Rolle des Staates --> Staat soll sich weitestgehend mit seinen Überregulierungen und bürokratischen Apparaten aus dem wirtschaftlichen Geschehen raus halten (Markt reguliert sich selber)
      - wichtigste Instrument zur Steuerung des Wirtschaftsablaufes ist die Geldmenge --> stabiles Wirtschaftswachstum und Preisstabilität nur durch eine stetig wachsende Geldmenge

      3.
      - Einmischen des Staates (antizyklische Wirtschaftspolitik) --> Schuldenfalle

      - Rücknahmen von Erleichterungen sind politisch nur schwer durchzusetzen
      - Verdrängungseffekt
      - Time-Lags
      - staatliche Eingriffe = nur Anreize

      4.
      a.
      - Saysche Theorem --> Jedes Angebot schafft sich seine Nachfrage --> mit der Herstellung von Gütern wird gleichzeitig das Geld verdient wird, um diese Güter zu kaufen --> Gleichgewicht --> Sparen/Horten --> Marktzins (Banken) bzw. Notenbank erhöht Geldmenge, wenn Geld dem Kreislauf entzogen und gehortet wird --> Nachweis mit Quantitätsgleichung --> M = (P * H) / v (sinkt die Umlaufgeschwindigkeit v, so erhöht sich die Geldmenge M)

      b.
      - Investitionsbereitschaft stärken --> mehr Wachstum und damit einhergehend mehr Arbeitsplätze
      - Je umfangreicher sich nun das Angebot gestaltet, desto höher wird sich auch die Nachfrage nach Gütern gestalten
      - Hemmnisse für Investitionen abbauen
      - nicht nur Kostenaspekte, auch Leistungsaspekte (Bildung, Infrastruktur, Sozialsystem) muss gestärkt werden

      c.
      - freien Markwirtschaft --> harmonisierende Kraft, die automatisch die bestmögliche Versorgung der Menschen mit Arbeit, Geld und Gütern sichert --> Beschäftigungstheorie nach Adam Smith --> Lohnmehanismus, Zinsmechanismus, Mechanismus der Güterpreise

      5.
      - USA --> Ronald Reagan
      - GB --> Margaret Thatcher
      - Agenda 2010 --> Senkung Sozialausgaben (Verkürzung der Dauer für Arbeitslosengeld), Senkung Lohnkosten --> insgesamt gescheitert --> Arbeitslosgkeit kaum gesunken, dafür sind Gewinne der Unternehmer extrem gestiegen
      - Reinkultur der angebotstheoretischen Politik hat sich nie durchgesetzt (nur Ansätze)

      6.
      - Maßnahmen langfristig angelegt --> bei Regierungswechsel können Maßnahmen abgebrochen werden
      - Unternehmen sollen trotz schwacher Nachfrage investieren
      - Verbesserung der Gewinnquote zu Lasten der Lohnquote --> bedenklich ist eine einseitige Beziehung zwischen Kostenbelastung und Investitionsneigung --> keine Garantie für beschäftigungswirksame Investitionszunahme, sofern die inländische oder ausländische Nachfrage nicht zunimmt
      --> FAZIT --> kein Entweder/Oder (sondern policy-mix) --> Verbesserung der Rahmenbedingungen --> Verminderung staatlicher Beeinflussung --> abzusichern durch eine stabilisierende Geldpolitik, die monetäre Störungen auffangen soll und eine Finanzpolitik, die insbesondere auf Abbau des strukturellen Defizits im Staatshaushalt abstellen soll



      Das soll euch einen kleinen Einblick in den Inhalt des Referates geben. Das gesamte Dokument möchte ich, aus verständlichen Gründen, nicht online stellen ;)

      Fehlen wichtige Aspekte?

      Ist ein Aspekt überflüssig oder gar falsch?

      Was ist mit der Phillipskurve? Bei der bin ich mir absolut unsicher, ob die unbedingt in das Referat gehört, oder den Vortrag nur unnötig in die Länge zieht.

      Ich habe an irgendeiner Stelle etwas von einer "natürlichen Arbeitslosigkeit" gelesen, leider nicht viel dazu gefunden. Muss das Thema Arbeitslosigkeit/natürliche Arbeitslosigkeit mehr ausgeführt werden? Oder reicht das Bisherige?

      Ich habe die Quantitätsgleichung bisher nur auf Beziehung Umlaufgeschwindigkeit <->Geldmenge bezogen. Reicht das aus, oder muss die Formel unbedingt näher erläutert werden?

      Welche Aspekte muss dieser Vortrag eurer Meinung nach unbedingt beinhalten? Denkt aber bitte dran, dass das Referat für Leute ist, denen dieses Thema in 45 Minuten nahegelegt werden soll.

      Ich bin für jede Hilfe dankbar! :)


    • also ich glaube, für ´nen 45 minuten vortrag reicht das völlig. für welchen kurs ist denn der vortrag?

      phillips kurve ist eigentlich im zusammenhang mit der geldpolitik sehr wichtig. aber bei ´nem 45 minuten vortrag kann man diese thematik kaum behandeln.

      mir persönlich fehlt ein bissel die verknüpfungen von friedmann mit der geldpolitik der zentralbanken. aber letztlich ist das vielleicht auch nicht unbedingt wesentlich. fakt ist, zu dem thema kann man mit leichtigkeit stundenlang referieren...
    • Original von Michael
      also ich glaube, für ´nen 45 minuten vortrag reicht das völlig. für welchen kurs ist denn der vortrag?

      phillips kurve ist eigentlich im zusammenhang mit der geldpolitik sehr wichtig. aber bei ´nem 45 minuten vortrag kann man diese thematik kaum behandeln.

      mir persönlich fehlt ein bissel die verknüpfungen von friedmann mit der geldpolitik der zentralbanken. aber letztlich ist das vielleicht auch nicht unbedingt wesentlich. fakt ist, zu dem thema kann man mit leichtigkeit stundenlang referieren...


      Ist für VWL.

      Kannst du mir gutes Material bezüglich der Phillipskurve empfehlen (im Web) oder mir wichtige Aspekte, die du kennst, mitteilen? In meinen Büchern wird dieses Thema sehr wissenschaftlich oder kaum behandelt. Und da ich in diesem Thema nicht total drinstecke und der Vortrag leicht verständlich sein muss, wären gut beschreibende Ansätze nützlich.

      Was genau meinst du bezüglich der Geldpolitik? Wie die Zentralbank die Geldmenge steuern kann (Offenmarktgeschäfte, Tenderverfahren etc.)?

      Du hast sicherlich Recht, dass man über dieses Thema viel sagen kann. Man kann jeden Begriff wieder näher erläutern - Inflation, Deflation, Geldmengensteuerung, Formen der Arbeitslosigkeit usw.. Allerdings kommt man so, meiner Meinung nach, zu sehr vom eigentlich Weg ab und überfordert die Zuhörer möglicherweise. Deswegen möchte ich mich auf die wesentlichen Aspekte beschränken.
    • schau mal hier:
      de.wikipedia.org/wiki/Phillips-Kurve

      ich hab mir das mit phillips-kurve recht gut anhand der anhängenden pdf datei erklären können. lad dir die datei bitte möglichst bis morgen herunter. muss das dann wieder herausnehmen, sonst krieg ich noch ärger mit dem prof...

      was den rest angeht, hast bestimmt recht. verlass dich mal auf dein gespür. hatte das thema bis ins kleinste detail durchgenommen. aber für nen 45 minuten vortrag ist das zu heftig...


      ****DATEIANHANG ENTFERNT****